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Zum Neujahrsempfang im Anglerheim konnte Ortsbürgermeister und 1. Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaft „Unser Westheim“, Franz-Josef Weiffen neben ca 140 begrüßen. Besonders begrüßte er den Hausherren Ralf Figge, den stellvertretenden Bürgermeister Bernd Dinkelmann mit Gattin, Bauamtsleiter Werner Besche, Pastor Wilfried Loik, den Leiter der Polizeistation Marsberg Dirk Schlüter, die Leiterin der Egge-Diemel-Schule Anja Rücker-Fahle, von der Sparkasse Paderborn-Detmold den Regionalleiter Herrn Seemer und von der Volksbank Hubert Jesper, das Ehepaar Wensing, Wolfgang Becker, Ortsheimatpfleger und Vertreterinnen des Kindergarten Frau Becker und Rosenkranz und einige Neubürger.

Anschließend wurde ein umfangreicher Bilderrückblick aus dem Vereins-, Dorf- Industrie- und Handwerkerleben Westheims vom Vorsitzenden vorgeführt und mit Beiträgen erläutert.

Es schloss sich ein kleiner Imbiss an, bevor Franz-Josef Weiffen auf die Weihnachtsansprache des Bundespräsident Steinmeier  der  über die Stille in den kleinen Ortschaften im Osten wie im Westen, wo es keine Tankstelle, Gaststätte, Lebensmittelgeschäfte, keinen Arzt und keine Busverbindungen mehr gibt, einging. Eine Stille, die bedrohlich werden kann. Denn für die, die geblieben sind, ist das Leben schwer geworden. Die Leute fühlen sich unzufrieden und  abgehängt, so der Bundespräsident.

Soweit sind wir noch nicht. Wir können mit unserem Dorfleben noch sehr zufrieden sein und bemühen uns auch weiterhin um den fehlenden Lebensmittelmarkt, der schon längst da wäre, wenn nur die erforderliche Fläche zur Verfügung gestellt werden könnte. Der Investor setzt seine Bemühungen fort.

Wir haben auch versucht, den Markt von der Familie Schmidt an der Waldecker Straße  wieder in Betrieb zu nehmen. Es scheitert aber daran, dass die Fläche für Marktbetreiber zu klein ist.

Das Leben in unserem Dorf ist lebenswert.

Wir haben eine Auswahl, die heutzutage nicht in jedem Dorf vorhanden ist.  Dank an den Handel, die Gewerbetreibenden, Handwerker, BAZ, Zahnarzt, Apotheke, Banken, Gaststätten, Pizzeria , Imbiss und sonstige Dienstleister. Wir haben einen Kindergarten, die Grundschule, Turnhalle, Mehrzweckraum, Schützenhalle, Feuerwehr und das Haus der Vereine. Auch Bauplätze und Gewerbeflächen stehen sofort zur Verfügung.

In unserem Dorf gibt es viele Bürgerinnen und Bürger die nicht  nur nach Verantwortung anderer schauen, sondern selbst Verantwortung  übernehmen, damit wir uns wohlfühlen in unserem Dorf.  Dank für die Pflege der Anlagen, Beete pflegen und Blumen gießen an Plempe Hermann-Josef,  Pöttner Gisela, Kleck Petra, Buchheister Hermann, Dickmann Josef, Rosenkranz Helmut, Bernhard Kloppenburg, Reinhard Koch und Doris Hoffmann. Sie erhielten von der stellv. Vorsitzenden Renate Salmen ein kleines Präsent.

Besonderen Dank ging an die Aktiven-Gruppe für ihre 11 Arbeitseinsätze 322 Stunden und  284 Ehrenamtlichen, die Aufgaben in den Vereinen und Organisationen mit 3.465 Mitgliedern  übernommen haben.

Es wird aber auch schon schwierig, ehrenamtliche Mitarbeiter für die Vereine zu gewinnen. Dieses Problem gibt es aber nicht nur bei uns, sondern dieses Problem besteht landes- und bundesweit. Eine Welt/ Dorf ohne Strom : Ist das vorstellbar? Es wäre oft stockduster. Ähnlich verhält es sich beim Ehrenamt. Die Vereine ohne bürgerschaftliches Engagement – das sähe ebenfalls schwarz aus.

Dass dieses Szenario im Bereich des Sports nicht eintritt, hat der Landessportbund die „Initiative Ehrenamt“ am 5.12.2017 gestartet. Die Vereine sollen Unterstützung erfahren, aber auch hier läuft ohne Ehrenamtliche nichts.

Damit wir in unserem Dorf dieses Problem nicht bekommen, rufe ich alle auf, sich für das Ehrenamt zur Verfügung zu stellen oder positiv zu werben. Alle, die bisher das Vereinsleben für sich in Anspruch genommen haben, ohne ehrenamtlich tätig gewesen zu sein, rufe ich auf, das zurückzugeben, was sie an Lebensqualität durch das Vereinsleben erfahren durften.

Außerdem ging der Vorsitzende auf den Rückgang bei der Teilnahme der Mitgliederversammlungen ein. Die Vorstände haben auf Grund ihrer jährlichen Arbeit für das Vereinsleben eine bessere Versammlungsbeteiligung verdient. Durch die Teilnahme wird die Arbeit unterstützt und der Vorstand zu weiteren Aktivitäten motiviert.

Dank für die Bierspenden:  Brauerei, Rantziger. Aßmuth, H. Rosenkranz,Frank, Jesper, H. und Jesper, Alfons

Dank: Presse, Verwaltung und Betriebshof,

Dank für den Service ging an die Aktiven der Jugendfeuerwehr, ihnen überreichte der Vorsitzende einen Gutschein.

Dank: Mitglieder des FV, Spender, Vorstandsmitglieder und alle Helfer, besonders an meine Frau für ihre Unterstützung  

Wünsche auch im Namen meiner Frau und meiner Vorstandskolleginnen und Kollegen einen schönen Abend und für das neue Jahr Glück, Zufriedenheit und Erfolg, verbunden mit der Bitte uns auch  weiterhin zu unterstützen. Fritz Schake konnte mit der „Roten Kiste“ einige Spenden einsammeln, allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Zum Schluss, bevor man zum gemütlichen Teil überging, bedankte sich der stellvertretende Bürgermeister Bernd Dinkelmann für die Einladung und überbrachte die Grüße des Rates und der Verwaltung. Er machte darauf aufmerksam, dass bei der Gründungsversammlung am 17.5.2002 keiner daran gedacht hat, dass der Förderverein solche Erfolge feiern kann, außer des Vorsitzende Franz-Josef Weiffen. Es entstand damals in den Zeiten der knappen Kassen unserer Kommune eine bemerkenswerte Idee. Die Frage was tut die Stadt für uns, wurde kurzerhand umgedreht und es wurde gefragt, was kann ich für die Stadt, und hier speziell für meinen schönen Heimatort Westheim tun. Der Verein hat es sich in erster Linie zur Aufgabe gemacht, die Dorfgemeinschaft zu pflegen. Dazu gehört sowohl das Bewahren von alten Brauchtümern, als auch mit frischen Ideen in die Zukunft zu gehen. Das tolle Ergebnis kann man heute in allen Bereichen und Ecken Westheims bewundern. Er schloss mit einem bemerkenswerten Zitat vom Schriftsteller Antonie de Saint-Exupery und dem Dank an den Vorsitzenden und seinen Kolleginnen und Kollegen und wünsche ebenfalls einen schönen Abend.

Zitat

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“           

 

Auf dem Foto die Ehrengäste mit dem Vorstand des Fördervereins Dorfgemeinschaft “Unser Westheim”

Wer ist online

Aktuell sind 380 Gäste und keine Mitglieder online

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