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Zur Mitgliederversammlung der Marsberger Bürgergemeinschaft (MBG) im Sturmius-Cafe Obermarsberg konnte der Vorsitzende Franz-Josef Weiffen auch einige neune Mitglieder begrüßen.

In seinem Bericht ging er auf die Finanzlage der Stadt ein und gab als Ziel einen ausgeglichen Haushalt 2018 vor. Dies bedeutet, alle Aufwendungen gehören immer wieder auf den Prüfstand und Eigenleistungen der Bürgerinnen und Bürger sowie das Ehrenamt sind gefragt. Ihre Leistung bedarf Dank und Anerkennung. Die auf Antrag der MBG eingeführte Ehenamtskarte ist nur ein Zeichen der Anerkennung. Weiffen bedankte sich auch bei allen Unterstützern der Ehrenamtskarte.

Das Ziel Sekundarschule in Marsberg ist mit 77 Anmeldungen erreicht. Sein Dank ging an alle Beteiligten. Die Leserbriefe haben uns bei dieser Entscheidung nicht geholfen.

Auch auf die Schließung einer weiteren Grundschule Westheim (142 Schüler)  oder Giershagen (141 Schüler) zum Schuljahr 2018 und deren Folgen ging er ein. Aus Sicht der MBG muss es möglich sein, diese beiden Grundschulen auch einzügig weiterzuführen.

Auch zur Schließung des Lehrschwimmbecken am Burghof machte er Ausführungen. Die jährlichen Bewirtschaftungskosten und der Sanierungsstau in Höhe von 100.000 € waren nicht zu finanzieren.

Schwer ist die Entscheidung beim Streichen der Sportförderung gefallen, es blieb uns aber keine andere Wahl. Die Gesamtkosten für die Sportstätten in der Stadt belaufen sich auf 643.155 €, davon 254.753 € für den Schulsport und 392.4o2 € für den Vereinssport. Diese Zahlen machen deutlich warum die bisherige beste Sportförderung im gesamten Hochsauerlandkreis diese Änderung auf Grund der Finanzlage der Stadt erforderlich machte. Auch die Einführung der Nutzungsentgelte für alle Nutzer städtischer Einrichtungen ist nicht zu vermeiden. Die Belastung dürfte sich aber im Rahmen halten. Von 70 Nutzern zahlen 36 Beträge zwischen 10 und  50 € jährlich. Der SC Bredelar sollte nach der Vorlage der Verwaltung 9.750 € für die Nutzung der ehemaligen ev.Schule zahlen. Der MBG ist gelungen, hier einen Kompromiss zu finden. Der SC Bredelar zahlt jetzt jährlich 3.000 €. Das Dorfgemeinschaftshaus in Canstein wird aufgegeben.

Für die örtlichen Belange soll eine Erweitung am Feuerwehrgerätehaus vorgenommen werden. Baubeginn mit ca. 1.000 Stunden Eigenleistung ist für April geplant.

Am 4.4.2012 hat die MBG den Antrag auf Erarbeitung einer gesamtstädtischen Dorfentwicklungsplanung gestellt, was bisher aus finanziellen und personellen Gründen nicht umgesetzt werden konnte.

Auf Initiative von Franz-Josef Weiffen findet jetzt am 24.2.2014 ein Gespräch mit einem Vertreter der Akademie „Junges Land“ statt, die eine Regionalanalyse erstellen und Fördermittel in Höhe von 15.000 € mitbringen. Der Eigenanteil der Stadt wird sich auf ca. 4.500 € belaufen.

Am 23.4.2011 hat die MBG einen Antrag zur Überprüfung der Verkehrsführung in der Innenstadt gestellt. Zwischenzeitlich hat sich ein Arbeitskreis mit dem Thema beschäftigt aber ohne fachliche Beratung kommt man nicht zur Lösung. Die Verwaltung hat zwischenzeitlich Kontakt zur Uni Kassel aufgenommen. Die Entscheidung steht noch aus.

Die jährliche finanzielle Belastung beim Kloster Bredelar in Höhe von 84.500 € kann nach Meinung der MBG in Zukunft nicht mehr in dieser Höhe getragen werden. Der MBG ist zwar bekannt, dass eine Rückzahlung der Städtebaufördermittel in Höhe von 1.9 Mio. € droht, wenn die Zweckbindung von 20 Jahren ab 1.7.2009 zur Weiterführung als sozio-kulturelle Einrichtung nicht gesichert ist.

Die MBG hat aber die Verwaltung beauftragt, zu klären, wie eine Weiterführung ohne Gefährdung einer Rückzahlung möglich ist.

Im Bereich Tourismus ging der Vorsitzende auf den Diemelradweg und die Regionale 13 „Sauerland Seen“ ein. Beide Maßnahmen müssen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auch die Umnutzung des Gut Wieringsen als Hotelanlage steht noch auf der Tagesordnung. Die Vermarktung des Gewerbe- und Industriegebietes Westheim durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des HSK hat bisher, trotz verstärkter Bemühungen in letzter Zeit, noch zu keinem Ergebnis geführt. Hier stellt sich für die MBG die Frage, ob es nicht besser ist, die Kosten zu sparen und die Vermarktung in eigener Regie zu übernehmen. Die Sanierung der Ritzenhoff Brache steht kurz vor dem Abschluss. Hier können wir nur froh sein, dass die Kosten nicht von der Stadt getragen werden müssen.

Bei der Windkraft ist Marsberg im gesamten Hochsauerlandkreis vorbildlich. Nach dem Energiebericht der Westfalen Weser Netz beträgt der Gesamtstromabsatz der Stadt rund 100 GWh. während die EEG-Strommenge bei 230.933 MWh liegt. Damit ist die EEG-Strommenge um131 Prozent höher als der Gesamtstromabsatz der Stadt

Dadurch werden 176.738 to an Co2 –Emission vermieden.

In der Wahlperiode von 2009 bis heute hat die MBG insgesamt 91 Anfragen und Anträge bei der Stadt eingereicht, mehr als jede andere Partei.

Den Kassenbericht trug Günter Busch vor. Er bedankte sich besonders beim Vorsitzenden, der immer wieder für Sponsorengelder sorgt.

Die Kassenlage ist in Ordnung, dies bestätigte der Kassenprüfer Hermann Kordes. Zum Wahlleiter wählt die Versammlung Friedhelm Bracht. Er stellte die Leistung des Vorsitzenden und die gute Zusammenarbeit heraus. Franz-Josef Weiffen wurde erneut einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Er steht seit dem 7.1.94

der MBG als Vorsitzender zur Verfügung.

Da Friedhelm Bracht sich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Werner Martin einstimmig zum stellv. Vorsitzenden gewählt.  Friedhelm Bracht wurde zum Ehrenvorstandsmitglied gewählt. Franz-Josef Weiffen bedankte sich für seine langjährige Arbeit und überreichte ihm ein persönliches Geschenk. Günter Busch wurde ebenso  einstimmig zum Kassierer wie Mark Schlenke zum Schriftführer wählt. Die Kasse wird von Hermann Emmerich geprüft.

Die Kandidaten und die Kandidaten der Reserveliste für die Kommunalwahl am 25.5.2014 wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Es wird noch berichtet.

Anschließend saß man noch in gemütlicher Runde bei einem Imbiss und Getränken zusammen.

 

 

von links: Mark Schlenke, Werner Martin, Günter Busch, Friedhelm Bracht und Franz-Josef Weiffen.

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