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Pressebericht

Vor einigen Tagen fand im Cafe Kleck die Sitzung des Ortsbeirates statt. Ortsbürgermeister Franz-Josef Weiffen konnte auch einige Zuhörer begrüßen.

Zunächst stellte der Ortsbürgermeister die anstehenden weiteren Pflasterarbeiten (ca. 80 – 85 qm) auf dem Friedhof vor, und zwar soll der Weg zu den Urnengräbern auch noch gepflastert werden. Die Kosten werden von der kath. Kirchengemeinde und durch Spenden getragen. Der Förderverein Dorfgemeinschaft „Unser Westheim“ unterstützt dieses Vorhaben  mit weiteren 1.000 €. Hermann Kriegel ist für das Vorhaben Ansprechpartner. Es werden für den 23.9. ab 8.00 Uhr noch einige Helfer gesucht. Wer mithelfen will, sollte sich bei Hermann Kriegel melden.

Da die Kosten auch im Friedhofswesen Änderungen unterliegen, überlegt man in Westheim, die städtische Leichenhalle zu übernehmen. Ortsbürgermeister Weiffen hatte schon einige Gespräche im Vorfeld geführt. Tischlerei und Bestatter N. Salmen ist bereit, die Leichenhalle ab 1.1.2016 auf die Dauer von vorläufig 2 Jahren zu übernehmen. Die Leichenhalle kann künftig auch von auswärtigen Bestattern mitgenutzt werden. Ziel von N. Salmen ist es, die Gebühren im Rahmen zu halten. Die Versammlung stimmte diesem Vorhaben einstimmig zu und die Verwaltung wird beauftragt, einen entsprechenden Nutzungsvertrag abzuschließen.

Der Vorschlag des Ortsbürgermeisters beim „Haus der Vereine“ einen offenen Bücherschrank aufzustellen, fand ebenfalls einstimmige Zustimmung im Ortsbeirat. Die Kosten hierfür werden vom Förderverein übernommen. Ziel ist es, den Schrank Anfang 2016 aufzustellen. Alle die Bücher abgeben wollen, können diese dann dort einstellen und Interessierte können sie kostenlos ausleihen.

In Westheim sollen keine Konzentrationszonen ausgewiesen werden. Weiffen gab den Stand des Verfahrens für das Stadtgebiet bekannt. Im Bau-Planungs-u.Umweltausschuss wurden der Planentwurf vorgestellt und die öffentliche Auslegung des Planentwurfes vom 28.9. bis 29.10.2015 beschlossen. Die Abstandsfläche zu den Siedlungen wurde auf mindestens 1.000 m festgesetzt. Die nächste Sitzung des Ausschusses findet am 19.11.2015 statt und die Entscheidung im Rat soll am 2o.11.15 getroffen werden.

Auch über die Reinigung des Bürgersteiges –Bordsteinkante und Gehweg- wurde beraten. Weiffen gab die wesentlichen Punkte der Straßenreinigungssatzung bekannt. Es wurde allgemein kritisiert, dass einige Anlieger  die Reinigungspflicht nicht ernst nehmen. In diesen Fällen werden sie von der Stadt angeschrieben und nach erneuter Aufforderung auch mit einem Ordnungsgeld belegt. Alle Mitglieder des Ortsbeirates forderte der Ortsbürgermeister auf, die entsprechenden Anlieger auch darauf hinzuweisen. Sollte dies ohne Erfolg bleiben, soll evtl. eine Satzungsänderung beantragt werden und auch die Anliegerstraßen kostenpflichtig gereinigt werden, was nicht bedeutet, dass der Gehweg trotzdem gereinigt werden muss. Die Kosten für die Reinigung durch die Kehrmaschine in der Anliegerstraße belaufen sich auf 0,84 € pro Frontmeter.

Abschließend informierte F.-J.Weiffen über die Vermarktung der Bauplätze im Baugebiet Hoppenberg III. Trotz Pressehinweis hat sich keine Nachfrage ergeben. Weiffen machte noch einmal auf die Vergabe des Klimaschutzpreises 2015 aufmerksam. Die Vorschläge sind bis 30.9. bei der Verwaltung einzureichen. Ebenfalls machte er auf die Beantragung der Ehrenamtskarte NRW aufmerksam. Auch diese Anträge müssen bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Die Aushändigung soll bei Neujahrsempfang am 23.1.2016 erfolgen. Er berichtete auch über den Stand  der Dichtigkeitsüberprüfung im Wasserschutzgebiet. Für Fragen sehen die Stadtwerke zur Verfügung.

Auch das Flüchtlingsproblem und die damit verbundene Unterbringung wurden besprochen. Weiffen forderte die Vertreter der kath. u. ev. Kirche, Caritas, Kolping  und alle anderen auf, schon einmal nachzudenken, wer evtl., falls auch in Westheim eine größere Zahl von Flüchtlingen Unterkunft findet, ehrenamtlich als Unterstützer/Helfer zur Verfügung stehen kann. Die Stadtverwaltung hat vor einigen Tagen bei ihm nachgefragt, welche Möglichkeiten evtl. in Westheim bestehen könnten. Nach den Berichten bei den täglichen Nachrichten müssen auch wir damit rechnen, dass Asylbewerber zu uns kommen.

Wir haben in Westheim eine wunderschöne Allee „Auf der Schafsweide“. Vor einigen Jahren haben wir in großer Gemeinschaftsarbeit die Alle von Büschen und Bäumen befreit. Durch den Einsatz einer Schafsherde sollte ein erneuter Austrieb vermieden werden, was auch gelang. Jetzt kommt ein Problem auf. Anlieger beschwerten sich beim Schäfer über das „Blöken“  der Schafe und Hundebesitzer lassen ihre Hunde frei laufen, auch wenn die Herde dort weidet. Dies missfällt dem Schäfer, der die Beweidung beim Beginn der Siedlung eingestellt hat. Auch Anlieger nutzen die Schafsweide teilweise wie ihr Eigentum. Dies missfällt dem Besitzer und auch dem Ortsbeirat. Wir alle sollten froh sein, dass die Schafsweide begangen werden kann und nicht vor Jahren aus Verkehrssicherheitsgründen geschlossen wurde. Wir bitten die Betroffenen, um Kenntnisnahme und Beachtung.

Nach langer Zeit liegt nun eine Endscheidung des Landesarbeitsgerichtes Hamm im Verfahren der Gewerkschaft gegen Kombiton vor. Das Gericht hat entschieden, dass seinerzeit kein Betriebsübergang vorgelegen hat und somit heute noch 60 – 80 Arbeitsplätze vorhanden wären könnten, wenn die Gewerkschaft hier mit Augenmaß gehandelt hätte.

Weiffen erinnerte noch an den Seniorentag am 3.10. ab 15.00 Uhr im Anglerheim, an die Gewerbeschau vom 16. Bis 17.4.2016 in und um der Schützenhalle, an den Neujahrsempfang am 23.1.2016 und an die Bilder  für den Jahresrückblick. Gleichzeitig lud er  zur Terminplanung am 30.10. um 19.30 Uhr im „Blauen See“ ein.       

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