westheim.org

unser Dorf im Netz

Das 10,81 ha große Naturschutzgebiet am Dahlberg an der Landstraße zwischen Westheim und Oesdorf wird regelmäßig gepflegt.

Das Naturschutzgebiet wurde 1985 durch den Regierungspräsidenten Arnsberg ausgewiesen. Im Jahr 2004 erfolgte die Ausweisung als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet  im Europäischen Schutzgebietssystem nach Natura 2000.

Das NSG umfasst einen Kalkmagerrasen mit großen Gebüschbereichen am mäßig steilen bis steilen Westhang des Dahlberges. Im oberen Hangteil treten kleine Kalkfelsen zu Tage. Etwa die Hälfte desTrockenrasens ist nahezu unverbuscht und in einem hervorragenden Pflegezustand. Die andere Hälfte mäßig, selten auch stärker mit Schwarzdorn verbuscht. Im Norden des NSG befindet sich in einem Feldgehölz ein kleiner, seit langem aufgelassener Steinbruch mit abgeschrägter Felswand. Mit seinem Kraut- und Orchideenreichtum ist der Kalk-Trockenrasen am Dahlberg hochgradig schützenswert. Vom Dreigezähnten Knabenkraut wurden 2005 rund 35.000 Exemplare gezählt. 2011 wurden 11 gefährdete Pflanzenarten nachgewiesen.

Ein Schäfer aus Udorf beweidet die Fläche. Seit 1990 finden zudem Pflegearbeiten des Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis (VNV) und seit 1995 der Biologischen Station im Hochsauerlandkreis im NSG statt. Die Pflegearbeiten des VNV finden durch ehrenamtliche Mitglieder an Samstagen statt, während bei der Biologischen Station an Wochentagen neben normalen Mitarbeitern auch Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr dabei sind. Insbesondere wurden in diesen Tagen unter Leitung von Martin Lindner, Mitarbeiter der Biologischen Station im Hochsauerlandkreis  Schwarzdorn-Büsche und Stockausschläge mit Motorsäge und Freischneider entfernt.

 

Mitarbeiter mit Martin Lindner im Einsatz am Dahlberg    

Im Jahr 1957 bot Johannes Hoffmann die ersten Taxidienste in Westheim an.
Nach seinem Tod am 5. April 1964 führte seine Ehefrau Gisela das Geschäft bis zum 31.12.1965 weiter. Nachdem kein Nachfolger zur Verfügung stand, gründete 1966 der Malermeister Heinz Garbes ein Taxi- und Mietwagenunternehmen. Zunächst half ihm seine Schwester Karola bei den anfallenden Fahrten. Wegen Arbeitsüberlastung im Malerbetrieb war er froh, dass sein Bruder August Garbes das Geschäft Anfang 1967 zunächst nebenberuflich übernahm. Während er, der gelernte Stellmacher, tagsüber bei der Firma Palme (heute Tischlerei Salmen)  beschäftigt war, fuhr seine Frau Margit. Die gemeinsame Arbeit trug bald Früchte. Aus dem Nebenberuf wurde 1968 sein Hauptberuf. Im Jahre 1983 waren bereits sieben Fahrzeuge im Einsatz. Der Schwerpunkt lag bei Kurierfahrten und den Krankentransporten. Auch die Taxis waren immer einsatzbereit. Die Erreichbarkeit verbesserte sich 1986 mit dem ersten Autotelefon. Bei der Übergabe an seinen Schwiegersohn Jürgen Tuschen zum Jahresende 1990 bestand der Fuhrpark aus 14 PKW. Jürgen mit Ehefrau Petra bauten den Betrieb weiter aus. Seit 2013 ist Sohn Dennis auch im Betrieb beschäftigt. Er besuchte vorher entsprechende Lehrgänge zur Vorbereitung auf zahlreiche Qualifizierungen  und Prüfungen  um sich optimal auf sein neues Aufgabengebiet im elterlichen Betrieb vorzubereiten.  Zum 1.12.2017 wurde aus wirtschaftlichen Gründen der Taxibetrieb eingestellt. Aus Taxi Garbes wurde Tuschen Transporte, sie bietet Krankenfahrten sitzend und im Rollstuhl, Gütertransporte bis 1o to inkl. Eiltransporte, Schülerspezialverkehr und Transfer- und Shuttleservice an.  

Malermeister Heinz Garbes konnte in der Festhalle der Hüstener Schützenbruderschaft vom Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans-Peter Wollseifer neben 52 Handwerksmeistern in einer großen Jubiläumsfeier den Goldenen Ehrenmeisterbrief in Empfang nehmen. Heinz Garbes hat vom 1.4.1954 bis 31.3.1957 das Malerhandwerk erlernt und war anschließend 10 Jahre in verschiedenen Malerbetrieb als Geselle tätig. 1967 legte er die Meisterprüfung im Maler und Lackierer Handwerk ab und führte anschließend mit seiner Ehefrau Hannelore, die zwischenzeitlich verstorben ist, einen Malerbetrieb. Er beschäftigte in den 90er Jahren 20 Mitarbeiter und bediente seine Kundschaft im Umkreis von 60 km. Er bildete 18 Auszubildende aus, von denen zwischenzeitlich 5 auch die Meisterprüfung absolviert haben. 1988 erweiterte er seinen Malerbetrieb und bot Beschriftungen und Vereinsbedarf an. Im Jahre 2000 übergab er die Betriebe an seine Söhne.

 

Westheim:
Bei der Kriegsgräbersammlung 2017 wurden von den Sammlern und Sammlerinnen in Westheim 1228,50 € zusammengetragenen.

In diesem Jahr sammelten der Volksbund OV Westheim, der 3. Zug des Schützenvereins, die Musikkapelle Westheim und die Tennisabteilung des TuS Westheim.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bedankt sich bei allen Spendern und besonders bei den Sammlern.

Wer ist online

Aktuell sind 173 Gäste und keine Mitglieder online

Link1 | Link2 | Link3

Copyright © 2017 Team westheim.org. All Rights Reserved.