westheim.org

unser Dorf im Netz

:-)
Beide katholischen Kirchen von Westheim auf einem Foto – Links ist die neue St.-Vitus-Kirche zu sehen. Sie wurde am 12.11.1895 durch den Weihbischof Dr. Augustin Gockel feierlich eingeweiht. Rechts befindet sich die alte Westheimer Kirche. Die Aufnahme ist aus ca. 1896.

 

Diese Postkarte war in den 1950er Jahren in der „Drogerie Alfred Lange“ zu erwerben. Unten links befindet sich das E-Werk Holtey, daneben Haus Lohoff und Haus Lange. Oben ganz rechts am Bildrand ist die ev. Schule, links davon Haus Wiemers sowie die „Ortspolizei“, Haus Littmann und Haus Vogel.

 

Diese Postkarte von „Westheim“ zeigt eine „Partie an der Molkerei“. Die Postkarte ist aus der Zeit um 1915. Herausgegeben wurde sie von „Wilhelm Rosenkranz, Westheim“.

 

 

Bild: Sammlung Andreas Karl Böttcher

 

Die "MOLKEREI WESTHEIM eG" wurde 1894 gegründet. Links ist der Ziegelschornstein vom Dampfkessel erkennbar. An dem Bildrand ganz rechts ist das Dach vom Gasthof Joh. Wegener, später Hülsmann zu sehen. Hier wurde auch die Gründungs-Versammlung abgehalten. In der Bildmitte das "Westheimer Spritzenhaus". In diesem Gebäude war, wie der Name schon sagt, die erste Westheimer Feuerwehrspritze untergebracht. Ein Fahrzeug mit einer Pumpe welche von vier Personen bedient wurde. Ausserdem war hier der Gemeinde-Schneepflug abgestellt, ein V förmiges Holzgerät, gezogen von einem Pferd. Weiterhin wurden Handwerksgeräte für die Gemeinde-Arbeiter aufbewahrt. An der linken Seite des Hauses sieht man ein kleines Fenster. In diesem Raum befand sich die Gefängniszelle. Ich habe als Junge einmal erlebt wie ein fremder Gast auf dem Schützenfest randalierte. Er wurde vom örtlichen Wachtmeister (Polizei) festgenommen und eingesperrt. Am Tag darauf wurde er von zwei Polizisten aus Fürstenberg abgeholt. Links vom Spritzenhaus das Bauernhaus Garbes.

Nach dem Hochwasser 1965 wurde es abgebrochen. Das Grundstück kaufte die Molkerei und eine moderne Butterei wurde darauf gebaut. (Heute das Gebäude an der Bushaltestelle). Dann folgt der Bauernhof, mit Scheune, von Familie Kleck und anschliessend Haus Stratmann. Rechts im Bild steht ein Telegraphen-Mast, mit Porzellanisolatoren. Zu jedem Telefon in Westheim, Billinghausen, Oesdorf, Meerhof und Blankenrode (Heute haben diese Orte immer noch die Vorwahl 02994) wurden zwei Drähte benötigt. Wenn jemand von aussserhalb telefonieren wollte, mußte man zuerst das Westheimer Postamt anrufen. Dann wurde manuell weiter vermittelt.

Wolfgang Becker

Ortsheimatpfleger

Wer ist online

Aktuell sind 161 Gäste und keine Mitglieder online

Link1 | Link2 | Link3

Copyright © 2017 Team westheim.org. All Rights Reserved.